Klein, schwarz
und ziemlich schlau
Das Bad-Radio holt deine Lieblingssender aus dem Internet und spielt sie in Hi-Fi über deine Anlage. Auf dem 4-Zoll-Touch siehst du, was gerade läuft – mit Cover, Interpret und Titel.
Gehäuse, Platine und Firmware sind komplett selbst gemacht. Herausgekommen ist ein Radio, das sich um vieles selbst kümmert: Es puffert, repariert, sichert und schreibt sogar Tagebuch.
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Die Highlights auf einen Blick
Cover & Titel live
Interpret und Titel kommen direkt vom Sender, das Cover sucht sich das Radio selbst. Einmal geladen, liegt es auf der SD-Karte bereit.
Uhr bei Licht aus
Geht das Badlicht aus, zeigt das Display eine große Uhr mit Wochentag und Datum. Licht an – und das Cover ist sofort wieder da.
Sanfte Senderwechsel
Der alte Sender blendet aus, der neue lädt stumm vor und blendet weich ein. Kein Knacken, kein Stottern.
Repariert sich selbst
Hängt der Stream, verbindet es neu. Ohne Internet läuft die Uhr weiter, und wenn's wieder da ist, macht das Radio einfach weiter.
Logbuch & Statistik neu
Ein Jahr Ereignisse im Kalender, dazu Hörzeit je Sender, Top-Titel der Woche und Datenverbrauch.
Home Assistant
Optional per MQTT: Das Radio meldet sich selbst an, ganz ohne YAML. Lautstärke, Sender, Klang und Cover inklusive.
Kein Lautsprecher drin – mit Absicht. Das Radio liefert Line-Pegel über zwei Cinch-Buchsen. Du brauchst also Aktivboxen oder einen Verstärker mit Lautsprechern. Dafür klingt es so gut wie die Anlage, an der es hängt.
Ein Fingertipp
reicht meistens
Alles läuft über den Touch-Bildschirm. Die Startseite zeigt Sender, Cover und Titel, oben Uhrzeit, Lautstärke und WLAN. Jedes Symbol dort ist gleichzeitig ein Knopf.
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So sieht's in echt aus
Senderkacheln mit Monogramm oder Logo, eine Glas-Karte für stumm, die große Uhr und der Putzmodus – zum Vergrößern antippen.




Menüs mit Durchblick
Fünf Menüpunkte, „Zurück“ geht eine Ebene hoch, „Startseite“ springt direkt nach Hause. In Menüs ist Wischen bewusst aus – da löst nichts aus Versehen aus.
Roter Knopf für Wichtiges
Werksreset, Netzwerk zurücksetzen oder Sicherung einspielen? Erst 3 Sekunden halten – der Knopf zählt runter, zu früh loslassen bricht ab.
Schlafen & Aufwachen
„Ausschalten“ schickt das Radio in den Tiefschlaf. Ein Tipp aufs Display weckt es, und der letzte Sender blendet sanft ein.
Klingt so, wie
du es magst
Der Hi-Fi-Wandler PCM5102A macht aus dem Stream sauberen Line-Pegel. Den Rest stellst du dir am Gerät, im Browser oder in Home Assistant ein.
- Equalizer – Neutral, Bass+, Sprache, Pop/Rock, Hell oder ganz manuell für Bass, Mitten und Höhen
- Loudness – bei leiser Lautstärke mehr Bass und Höhen, ab Stufe 16 hält sie sich raus
- Stereo-Verbreiterung & Raumhall – für mehr Raum im kleinen Bad
- Lautstärke-Ausgleich – −6 bis +6 pro Sender, damit keiner aus der Reihe tanzt
- Lautstärke 0–21 – gedrückt halten ändert schnell
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Deine 12 Lieblingssender.
Gefunden in Sekunden.
Suchen beim Tippen neu
Ab zwei Buchstaben schlägt die Weboberfläche bis zu 6 Sender mit Logo, Land, Format und Bitrate vor. Die ausführliche Suche zeigt bis zu 25 Treffer.
Eigene Senderlogos neu
Liefert ein Sender kein Cover, erscheint sein Logo. Einfach hochladen (PNG, JPG, WebP oder SVG) – der Hintergrund passt sich dem Bildrand an.
Stream-Test
Prüft Erreichbarkeit, Format und Bitrate. „Alle Sender prüfen“ testet die ganze Liste auf einmal: grün läuft, rot hakt.
Sortieren per Ziehen
Am Griff packen, an die richtige Stelle ziehen, fertig. Die neue Reihenfolge ist sofort im Radio gespeichert.
Titel aus der richtigen Quelle
StreamABC, Stream-Titel oder JSON-Adresse. Für ARD-Sender gibt's fertige Vorlagen – Titel und Cover sind direkt nach dem Umschalten da.
Puffer nach Wahl neu
Vor dem Start puffert das Radio ein paar Sekunden Musik – aus, 3, 5 oder 10 Sekunden. Erst dann wird eingeblendet.
Slogans und Staumeldungen?
Bleiben draußen.
Bei MDR JUMP und MDR SACHSEN filtert das Radio Werbesprüche, Verkehrshinweise und Studio-Nummern aus dem Stream-Text. Titel und Cover bleiben stehen, bis das nächste Lied kommt.
Vom Sofa aus?
Klar doch.
Die Weboberfläche sieht aus wie das Radio selbst und zeigt oben eine Live-Vorschau des Displays. Darunter die Senderkacheln – ein Tipp, und im Bad läuft was anderes.
- Im Browser unter bad-radio.local – auf PC, Tablet oder Handy
- Fernbedienung & Status – Sender, Lautstärke, Stumm, Klang, Uhr-Anzeige, Puffer, Neustart
- Status der Titel-Abfrage – inklusive Grund, falls ein Cover mal nicht lädt
- WLAN wechseln ohne Neu-Flashen, Ersteinrichtung per Setup-WLAN mit QR-Code



Eigene App.
Eigenes Symbol.
Die App zeigt die Weboberfläche im Vollbild und merkt sich die Anmeldung. Neue Firmware-Funktionen landen automatisch darin – ganz ohne App-Update.
- Zurück-Geste blättert zurück, auf der Startseite gibt's Neu laden, Adresse ändern und Schließen
- Sicherungen landen direkt im Download-Ordner des Handys
- Zwei Radios, eine App – die Adresse lässt sich jederzeit umstellen
Meldet sich von selbst an
MQTT einschalten, Broker eintragen, speichern – nach ein paar Sekunden steht das Gerät „Bad-Radio“ in Home Assistant. Ohne eine Zeile YAML. Ab Werk ist MQTT aus.
Das Radio
schreibt Tagebuch
Mit SD-Karte notiert es alles Wichtige: WLAN, Internet, Senderwechsel, Neuverbindungen, Puffer, Updates und Fehler. Ein Jahr lang, eine Datei pro Tag.
In der Weboberfläche siehst du das als Monatskalender. Jede Kachel zeigt, wie viel los war, ein roter Punkt verrät Fehler. Tag antippen, Einträge lesen, nach Art filtern oder als .txt mitnehmen.
Kümmert sich.
Auch um sich selbst.
Statistik neu
Hörzeit je Sender, meistgespielte Titel der letzten 7 Tage, Datenvolumen, Neustarts und wie lange das Badlicht an war.
Sicherungen auf SD neu
Bis zu 50 Sicherungen mit Datum, direkt am Gerät oder im Browser einspielen – ohne Neustart, die Musik läuft einfach weiter.
Verschlüsselte Sicherungsdatei
Die .radiosicherung für PC oder Handy lässt sich nur im Radio wieder einspielen. WLAN- und MQTT-Passwörter sind nie drin.
Updates auf drei Wegen
Im Browser hochladen, als firmware.bin per SD-Karte oder klassisch per USB. Bootlogo und Info zeigen danach Version und Datum.
Selbstheilung
10 Sekunden kein Ton? Neu verbinden. Bei Licht aus frischt es den Stream unhörbar auf, damit Musik und Anzeige synchron bleiben.
Cover-Speicher
Bis zu 2000 Cover liegen auf der SD-Karte. Was schon mal geladen wurde, kommt beim nächsten Mal ohne Umweg übers Internet.
Alles bleibt,
wo es war
Sender, Lautstärke und Klang überstehen jeden Stromausfall. Nach dem Start läuft der zuletzt gehörte Sender – sanft eingeblendet. Nur ein Werksreset setzt alles auf Anfang, und den musst du 3 Sekunden lang wirklich wollen.
Selbst konstruiert,
zweifarbig gedruckt
Displaykopf oben, Sockel darunter – optisch aus einem Guss, in Wahrheit getrennte Teile. Konstruiert in Fusion, gedruckt auf dem Bambu Lab X1C.
- Mattschwarzes PETG mit eingelegtem Schriftzug „WLAN-Radio“ und cyanfarbenen Equalizer-Balken
- Display bündig gehalten von zwei Klemmbrücken
- Versenkte M3-Schrauben in Messing-Gewindeeinsätzen
- Lüftungsschlitze oben im Sockeldeckel, damit kein Staub reinfällt
- Ohne Stützstrukturen druckbar
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Hinten: aufgeräumt
und beschriftet
Zwei Cinch-Buchsen für den Ton, eine Buchse für den Strom – mehr braucht's nicht. Die Beschriftung ist gleich mitgedruckt.
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Was drinsteckt
| Prozessor | ESP32-S3 (16 MB Flash, 8 MB PSRAM) |
| Display | 4 Zoll, 480 × 320, kapazitiver Touch |
| Audio | PCM5102A Hi-Fi-Wandler |
| Ausgang | 2 × Cinch (L/R), Line-Pegel |
| Speicher | microSD (FAT32) für Logbuch, Cover, Sicherungen |
| Formate | MP3 und AAC bis 320 kbit/s |
| Platine | eigenes Layout in EasyEDA |
| Gehäuse | PETG, zweifarbig, in Fusion konstruiert |
| Maße | 161 × 101 × 123 mm |
| Strom | externes Steckernetzteil |
| Smart Home | Home Assistant (MQTT), Shelly |
| Firmware | Version 4.9.6 |